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Braucht ein Raumdisplay
eine Zoom-Lizenz?
Zoom-Buchungsdisplays setzen mindestens eine Zoom-Rooms-Lizenz in Ihrer Organisation voraus. Wer nur frei/belegt an der Tür braucht, kommt mit kalendernativen Apps ohne aus.
Kurzantwort: Ja — nach Zooms eigenen Regeln setzt ein Buchungsdisplay voraus, dass Ihre Organisation mindestens eine Zoom-Rooms-Lizenz besitzt, selbst wenn in diesem Raum nie ein Zoom-Call stattfindet. Wenn Ihr Ziel nur ist zu zeigen, ob ein Raum frei ist, umgeht eine kalendernative Display-App diese Anforderung komplett.
Das ist einer der häufigsten Verwirrungspunkte für Büros, die Zoom für Meetings nutzen, aber nicht in jedem Konferenzraum für einen vollen Zoom Room zahlen wollen. Hier ist die tatsächliche Regel — und der Ausweg, den die meisten Unternehmen nicht kennen.
Was Zoom verlangt
Technisch kann jedes Tablet als Zoom-Buchungsdisplay laufen. Aber die Lizenzanforderung hängt nicht am Tablet — sie hängt am Konto. Ihre Organisation muss mindestens eine aktive Zoom-Rooms-Lizenz halten, um die Buchungsdisplay-Funktion überhaupt freizuschalten — auch in einem Raum, der kein zertifizierter Zoom Room ist und keine Zoom-Meetings beitreten oder hosten kann.
In der Praxis heißt das:
- Ein Raum kann zum Zoom Room werden und schaltet damit Signage und Buchung für diesen Raum frei
- Andere Räume können ein Zoom-gebrandetes Buchungsdisplay zeigen — aber nur, weil diese eine Lizenz irgendwo im Tenant existiert
- Kündigen Sie die Zoom-Rooms-Lizenz oder kaufen nie eine, sind die Buchungsdisplay-Funktionen nicht verfügbar — unabhängig von der Hardware
Warum das viele überrascht
Die meisten Büros führen nicht in jedem Raum Videoanrufe — eine Telefonzelle oder ein 2-Personen-Huddle-Raum braucht vielleicht nie eine Kamera. Wenn der einzige Grund für einen Bildschirm dort aber ist, „verfügbar" oder „belegt" anzuzeigen, fühlt sich die Kopplung an eine Zoom-Rooms-Lizenz an, als zahle man für eine Funktion, die man nicht nutzt — nur um eine Funktion freizuschalten, die man nutzt.
Die Alternative: kalendernativ statt plattformnativ
Raumverfügbarkeit sind Kalenderdaten, keine Videokonferenzdaten. Ein Meeting in Ihrem Zoom-verknüpften Google Kalender oder Outlook-Kalender trägt Startzeit, Endzeit und Organisator — mehr muss ein Buchungsdisplay nicht lesen. Eine App, die sich direkt mit Google Workspace oder Microsoft 365 verbindet (statt mit Zooms Raumplattform), zeigt denselben Echtzeitstatus ganz ohne Zoom-Rooms-Lizenz — weil sie nicht Teil der Zoom-Produktlinie ist.
Das funktioniert unabhängig davon, ob Ihre Meetings über Zoom, Teams, Meet oder ein Telefonat laufen — dem Display ist die Videoplattform des Meetings egal, denn es liest den Kalender, nicht das Konferenztool.
Wann Sie das Zoom-native Display doch wollen
Ist der Raum ein richtiger Zoom Room mit Kamera und Controller, ergibt Zooms eigenes Buchungsdisplay Sinn — es ist Teil der Lizenz, für die Sie ohnehin zahlen, und bringt als Bonus unbegrenzte digitale Beschilderung mit. Dieser Beitrag handelt gezielt von Räumen, in denen Videokonferenzen nicht der Punkt sind — das Türdisplay ist es.
FAQ
Kann jedes Tablet ein Zoom-Buchungsdisplay sein? Ja, aber nur, wenn Ihre Organisation mindestens eine Zoom-Rooms-Lizenz besitzt — die Lizenz schaltet die Funktion tenantweit frei, nicht pro Gerät.
Muss ein reiner Buchungsraum ein zertifizierter Zoom Room sein? Nein, aber ohne eine Zoom-Rooms-Lizenz irgendwo in Ihrem Tenant können Sie Zooms Buchungsdisplay-Funktion auf keinem Tablet aktivieren.
Was ist der günstigste Weg, Raumstatus ohne Zoom-Rooms-Lizenz anzuzeigen? Nutzen Sie eine kalendernative Display-App, die sich direkt mit Google Workspace oder Microsoft 365 verbindet statt mit Zooms Raumplattform — sie liest dieselben Buchungsdaten, ohne die Lizenzabhängigkeit.
The Room Display verbindet sich direkt mit Ihrem Google-Workspace- oder Microsoft-365-Kalender — keine Zoom-Rooms-Lizenz nötig, kein Abo pro Raum.