Vergleich

Preise für Konferenzraum-Display-Software
im Jahr 2026

Eine Alternative mit Einmalkauf zu Joan, Skedda, Officely, Envoy und Deskbird.

Veröffentlicht am 7. Mai 2026 · Lesezeit: ca. 7 Minuten

Kurzfassung: Die meisten Plattformen für Konferenzraum-Displays verlangen ein wiederkehrendes Monats­abonnement zwischen 120 € und 3.250 € pro Monat. The Room Display ist eine iPad-App für Konferenzraum-Displays mit einem einmaligen Kauf von 99 € pro Gerät und ohne Monatsabo — ein typisches Büro zahlt einmal und sieht nie wieder eine wiederkehrende Software-Rechnung.

Wenn Sie 2026 die Preise von Konferenzraum-Display-Software vergleichen, werden hier die tatsächlichen Monatskosten von Joan, Skedda, Officely, WorkInSync, Envoy und Deskbird gegenübergestellt — und es wird klar, wann ein Einmalkauf-Modell wie The Room Display wirtschaftlich sinnvoller ist.


Was ist Konferenzraum-Display-Software?

Konferenzraum-Display-Software ist die Anwendung, die auf dem Bildschirm vor einem Konferenzraum läuft. Sie zeigt, ob der Raum aktuell frei oder belegt ist, listet den Tagesplan und ermöglicht Buchungen vor Ort — typischerweise in 15-, 30- oder 60-Minuten-Schritten.

Die meisten modernen Lösungen laufen auf einem wandmontierten iPad oder Android-Tablet, synchronisieren sich mit Google Calendar oder Microsoft 365 und zeigen den Status in Echtzeit.

Es gibt zwei Preismodelle in dieser Kategorie:

  1. Abonnement (SaaS) — Sie zahlen jeden Monat, pro Raum oder pro Nutzer, dauerhaft. Joan, Skedda, Officely, Envoy, WorkInSync und Deskbird verwenden dieses Modell.
  2. Einmalkauf — Sie zahlen einmal pro Gerät und besitzen die Software. The Room Display ist eine der wenigen iPad-Apps für Konferenzraum-Displays mit diesem Modell.

Das Preismodell entscheidet, ob Ihre Konferenzraum-Displays eine einmalige Investition oder ein wiederkehrender Betriebsaufwand für die nächsten 5 bis 10 Jahre sind.


Preisvergleich Konferenzraum-Display-Software (2026)

Die Tabelle zeigt die aktuellen Monatspreise der meistgesuchten Plattformen für Konferenzraum-Anzeige und -Buchung.

Software Monatskosten Modell Geschätzte Gesamtkosten 5 Jahre
The Room Display 99 € (Einmalkauf) Einmalkauf pro Gerät 99 € insgesamt
Skedda 185 € / Monat Pro Raum, gestaffelt ca. 11.100 €
Joan 120 € bis 490 € / Monat Pro Nutzer + pro Gerät ca. 7.200 € bis 29.500 €
Officely 1.160 € bis 1.850 € / Monat Pro Raum ca. 70.000 € bis 111.000 €
WorkInSync 1.160 € bis 2.780 € / Monat Pro Nutzer / nach Angebot ca. 70.000 € bis 167.000 €
Envoy 1.390 € bis 3.250 € / Monat Pro Standort / pro Modul ca. 83.500 € bis 195.000 €
Deskbird 1.760 € / Monat Pro Nutzer ca. 105.700 €

Die 5-Jahres-Summen unterstellen konstante Preise und enthalten keine jährlichen Erhöhungen, die bei den meisten SaaS-Anbietern üblich sind.

Das Fazit: Selbst die günstigste Abo-Option (Skedda mit 185 €/Monat) kostet auf 5 Jahre fast 11.000 €. The Room Display kostet einmalig 99 € pro Gerät.


Warum Einmalkauf 2026 wichtiger ist

Drei Entwicklungen der letzten 24 Monate erschweren die Rechtfertigung von Abo-Modellen:

  1. SaaS-Preiserhöhungen. Mehrere Plattformen dieser Kategorie haben mehrfach die Preise angehoben. Insbesondere Joan hat seine Preisgestaltung über die Jahre häufig geändert, was die Langfristplanung erschwert.
  2. Hybrides Arbeiten verzerrt nutzerbasierte Preise. Modelle pro Nutzer (Deskbird, WorkInSync) berechnen jede lizenzierte Person — auch wenn die meisten Mitarbeitenden das Display nur gelegentlich beachten. Sie zahlen für 300 Nutzer eine Funktion, die nur 30 wirklich nutzen.
  3. iPads sind allgegenwärtig. Die meisten Büros haben ungenutzte iPads oder bekommen ein Refurbished-Gerät für unter 185 €. Vorhandene Hardware mit einer App im Einmalkauf zu kombinieren, beseitigt sowohl die wiederkehrenden Software­kosten als auch die Hardware-Bindung, auf die Anbieter wie Joan setzen.

Joan-Alternative: Wann der Wechsel sinnvoll ist

Joan ist die bekannteste Marke der Kategorie, bringt jedoch zwei strukturelle Kostenprobleme mit:

  • Doppelte Preisgestaltung. Sie zahlen pro Nutzer und pro Gerät. Joans Preisstufen reichen je nach Geräteanzahl und Nutzer­zahl von etwa 120 €/Monat bis 490 €/Monat — wer in jedem Raum ein Display will, zahlt schnell Hardware-Aufschläge.
  • Proprietäre E-Paper-Hardware. Joans hochwertige Hardware ist eine echte Stärke, bindet Sie aber an das Joan-Ökosystem. Stoppen Sie die Zahlung, hört das Display als solches auf zu funktionieren.

The Room Display funktioniert auf jedem iPad mit iOS 15 oder neuer (also alle iPads ab 2017). Sie kaufen die App einmal, installieren sie auf vorhandenen oder gebrauchten iPads — und das Display funktioniert weiter, unabhängig von einer kommerziellen Beziehung.

Beste Joan-Alternative für: Büros, die ein hochwertiges Raumdisplay ohne Hardware-Bindung und ohne Abos pro Gerät wünschen.


Skedda-Alternative: Wann der Wechsel sinnvoll ist

Skeddas 185 €/Monat sind der niedrigste Preis unter den großen SaaS-Akteuren der Kategorie, aber Skedda ist im Kern eine Raumbuchungs-Plattform — kein Konferenzraum-Display. Es spielt seine Stärken bei Bibliotheken, Universitäten und Veranstaltungs­räumen mit komplexen Buchungsregeln aus — weniger bei Büros, die einfach einen Bildschirm vor dem Konferenzraum brauchen.

Beste Skedda-Alternative für: Büros, deren Hauptbedarf das Raumdisplay selbst ist, nicht eine multi-ressourcenfähige Buchungslogik.


Officely, WorkInSync, Envoy und Deskbird: Enterprise-Preise für eine einzige Funktion

Die auffälligsten Posten in der Tabelle stehen oben:

  • Officely: 1.160 € bis 1.850 €/Monat
  • WorkInSync: 1.160 € bis 2.780 €/Monat
  • Envoy: 1.390 € bis 3.250 €/Monat
  • Deskbird: 1.760 €/Monat

Diese Plattformen sind komplette Workplace-Betriebssysteme — sie umfassen Schreibtisch­buchung, Besucher­management, hybrides Arbeiten und Analytik. Das Raumdisplay ist eine Funktion in einem viel größeren Paket. Wenn Ihre Organisation all diese Module benötigt, kann der Preis vertretbar sein.

Brauchen Sie nur das Konferenzraum-Display, zahlen Sie 14.000 € bis 39.000 € pro Jahr für eine einzige Funktion.

Beste Alternative für: jede Organisation, deren tatsächliche Aufgabe das Konferenzraum-Display ist — nicht ein 12-Funktions-Workplace-System.


The Room Display vs. Alternativen: Funktionsvergleich

Funktion The Room Display Joan Skedda Officely Envoy
Raumstatus in Echtzeit Ja Ja Ja Ja Ja
Sofortbuchung am Display Ja (15/30/60 Min. oder benutzerdefiniert) Ja Ja Eingeschränkt Ja
Google-Workspace-Integration Ja (Calendar API) Ja Ja Ja Ja
Microsoft-365-Integration Ja Ja Ja Ja Ja
Funktioniert auf jedem iPad (iOS 15+) Ja Eingeschränkt Ja Ja Ja
Einmaliger Kauf Ja Nein Nein Nein Nein
Keine nutzerbasierte Preisgestaltung Ja Nein Ja Ja Nein
Einrichtungsdauer Unter 10 Minuten 1 bis 2 Tage 1 Tag Variabel Variabel
Aktualisierungs­intervall 30 Sekunden Polling Polling Polling Polling
Authentifizierung OAuth 2.0 / Dienstkonto OAuth OAuth OAuth OAuth

Wann SaaS-Display-Software die richtige Wahl ist

Ehrlich gesagt: Abo-Software für Konferenzraum-Displays passt für manche Organisationen.

  • Sie wollen eine einzige Workplace-Plattform mit Schreibtisch­buchung, Besucher­management, Raumbuchung und Hybrid-Analytik in einer Rechnung.
  • Sie haben über 500 Mitarbeitende und benötigen Enterprise-SSO, SCIM-Provisionierung und Audit-Logs.
  • Sie nutzen eine dieser Plattformen bereits für die Schreibtisch­buchung — das Raumdisplay-Modul ist dann inkrementell.

Trifft das zu, sind Plattformen wie Robin oder Envoy sinnvolle Optionen.

The Room Display ist für die viel größere Gruppe gedacht: Büros, die einfach möchten, dass der Bildschirm vor dem Konferenzraum funktioniert — ohne dauerhaft monatlich zu zahlen.


Häufig gestellte Fragen

Was ist die günstigste Konferenzraum-Display-Software 2026?

Bei rein wiederkehrenden Kosten ist Skedda mit 185 €/Monat die niedrigste Option unter den großen SaaS-Plattformen. The Room Display ist langfristig am günstigsten mit 99 € pro Gerät als Einmalkauf, ohne monatliches Abo — die 5-Jahres-Gesamtkosten liegen drastisch unter jeder Abo-Option.

Gibt es eine Konferenzraum-Display-App ohne Monatsgebühr?

Ja. The Room Display ist eine iPad-App mit einem Einmalkauf von 99 € pro Gerät und ohne monatliches Abo. Die meisten anderen großen Plattformen (Joan, Skedda, Officely, Envoy, Deskbird, WorkInSync) verlangen wiederkehrende Monats­gebühren.

Welches Konferenzraum-Display funktioniert mit Google Calendar?

The Room Display, Joan, Skedda, Officely, Envoy und Deskbird sind in Google Calendar integriert. The Room Display nutzt die Google Calendar API direkt — wahlweise mit OAuth 2.0 oder Dienstkonto — und greift über die Admin SDK Directory API auf Kalenderressourcen zu.

Funktioniert The Room Display mit Microsoft 365?

Ja. The Room Display unterstützt zusätzlich zu Google Workspace auch Microsoft 365 — die App eignet sich also für Büros auf beiden Kalenderplattformen.

Welche Hardware brauche ich für The Room Display?

Jedes iPad mit iOS 15 oder neuer. Geräte ab 2017 werden unterstützt. Sie können bestehende iPads nutzen oder Refurbished-Geräte für unter 185 € pro Stück kaufen und mit einer Standard-Wandhalterung vor den Konferenzräumen montieren.

Wie lange dauert die Einrichtung?

Unter 10 Minuten pro Raum, einschließlich Authentifizierung und Montage. Keine proprietäre Hardware bereitstellen, kein SaaS-Konto mit mehreren Nutzern konfigurieren, keine IT-Ticketwarteschlange.

Ist The Room Display eine Joan-Alternative?

Ja. The Room Display ist eine der direktesten Joan-Alternativen, weil die App dieselbe Aufgabe löst — Verfügbarkeit vor Konferenzräumen anzeigen — ohne Joans Pro-Nutzer-Abo, Pro-Geräte-Abo oder proprietäre E-Paper-Hardware. Sie läuft auf Standard-iPads, die Sie bereits besitzen.


Fazit

Der Markt für Konferenzraum-Display-Software 2026 ist von Abo-Preisen zwischen 185 €/Monat (Skedda) und 3.250 €/Monat (Envoy) geprägt. Über 5 Jahre gibt das durchschnittliche Büro 11.000 € bis 195.000 € für Software einer Funktion aus, deren tatsächlicher Zweck — anzuzeigen, ob ein Raum belegt ist — sich seit einer Dekade nicht wesentlich geändert hat.

The Room Display bietet die gleiche Kernfunktionalität (Echtzeit-Status, Sofortbuchung, Google Calendar- und Microsoft-365-Integration, Farbcode für Verfügbarkeit) auf iPads, die Sie bereits besitzen — für 99 € pro Gerät als Einmalkauf.

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